"Venedig, 1911" Kritik von Klaus Berndl

Martin Frank – Venedig, 1911. Eine Entsublimierung
Was ist hier los: Hat dieser Roman wirklich gar keine Rezension verdient? Warum, warum geht die „literarische Welt“ hieran so achtlos vorbei? Das Buch überzeugt auf so vielen Ebenen. Es ist ein kunstvolles Spiel mit Thomas Manns Novelle „Tod in Venedig“, deren Motiven und deren Echo, in erster Linie der Filmadaption von Lucchino Visconti.