Klaus Berndl

Klaus Berndl

"Venedig, 1911" Kritik von Klaus Berndl

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Stefano Ricci

Martin Frank – Venedig, 1911. Eine Entsublimierung

Was ist hier los: Hat dieser Roman wirklich gar keine Rezension verdient? Warum, warum geht die „literarische Welt“ hieran so achtlos vorbei? Das Buch überzeugt auf so vielen Ebenen. Es ist ein kunstvolles Spiel mit Thomas Manns Novelle „Tod in Venedig“, deren Motiven und deren Echo, in erster Linie der Filmadaption von Lucchino Visconti.